Hallo.

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Momentan gehen die Gemüter in Landwirtschaftskreisen und Politik hoch her- dies auf Grund der Agrar- Initiativen. Es wird mit Schuldzuweisungen und Verbotsforderungen nicht gegeizt. Doch sind das Finden von Schuldigen und das Erlassen von Verboten wirklich die Lösung oder sind wir als Mensch nicht alle die Ursache des Problems?
Ist das Ja oder Nein bei der Abstimmung vom 13. Juni 2021 eine Lösung oder verlagern wir die Probleme mit unserer Umwelt nur in andere Regionen? Ist es nicht sinnvoller, mit gemeinsamer Unterstützung sich für einen besseren Lebensraum einzusetzen?
Als Lebenshof erachten wir es als zielführender, wenn jeder Einzelne pro aktiv lösungsorientiert handelt und das eigene Konsumverhalten, die eigene Mobilität usw. reflektiert und hinterfragt. Ist es nicht auch ein Lösungsansatz, wenn die Gesellschaft mithilft, Kleinbetrieben durch direkte Unterstützung in Form von Tierpatenschaften oder allgemeiner finanzieller Unterstützung den Fortbestand zu sichern und dadurch zu ermöglichen, Tiere und Pflanzen dem direkten menschlichen Nutzen zu entziehen?
Auf diese Weise schaffen wir Nischen in unserer durchtrainierten Welt, wo Leben und Leben lassen wieder Platz haben darf. Darum nehmt euch etwas mehr Zeit als ein Ja oder Nein auf den Stimmzettel zu schreiben und schenkt diese Zeit Mensch, Tier und Natur auf solchen Höfen. Sie werden es euch mit Vertrauen und Offenheit verdanken.

Franz Schwarz, im Mai 2021